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Steckbrief:

Geb. Datum:

04.04.1990

Grösse:

173cm

Gewicht:

70kg

Hobbies:

Fitness, Fahrrad, Freunde

Vorbilder:

Loris Capirossi, Tom Lüthi

 

 

Michel Eigenmann kommt ursprünglich aus Wuppenau genauer gesagt der Mörenau, dem schönsten Fleck im Kanton Thurgau. Heute lebt der gesellige 90er Jahrgang in Frauenfeld in einer Wohngemeinschaft. Seine ersten Fahrversüche mit dem Motorrad machte er schon früh. Mit gerade einmal vier Jahren ist er mit dem kleinen Montesa Trial, das er vom Vater hatte, in Nachbars Acker rumgekreist. Mit der Rennerei startete es aber erst 2005 definitiv als er mit seinem selbst frisierten Rennmofa an einem Mofarennen in Race-Inn Roggwil (BE) teilnahm. Daraufhin folgten drei Jahre in verschiedenen Mofarennklassen mit div. Einzelerfolgen. 2009 hatte sich der Junge Rennfahrer dann höhere Ziele gesteckt. Bei seiner Teilnahme am ADAC-Juniorcup 2009/2010 auf einer Aprilia RS125 konnte er das erste mal auf die ganz grossen Rennstrecken. Die Highlights waren sicher die Rennen im Rahmen der MotoGP am Sachsenring, bei dem er alle seine Helden live sehen konnte. Mit einem 10ten Platz in der Gesamtwertung 2010 konnte Eigenmann durchaus zufrieden sein, da Top Platzierungen in dieser Klasse kaum zu bewerkstelligen waren. Die meisten Fahrer waren zwischen 13 und 16 und gut 20kg. leichter.

2011 stieg er um auf die 600er Maschine und nahm mit seiner Honda an der Schweizermeisterschaft teil. Nach einem katastrophalen Jahr und Stürzen an jedem Rennwochenende, konnte er sich nur durch die Unterstützung seines engsten Umfeldes dazu überreden lassen weiter zu machen. Im folgenden Jahr konnte er dann erste Erfolge feiern. Einen Sieg in Oschersleben und zwei zweite Plätze waren seine Ausbeute. Bis zum Schluss konnte er um die Podestplätze fighten und wurde gesamt Vierter.

2013 war sein Ziel um den Titel zu fahren. Doch ein Motorendefekt in Dijon machte Ihm einen Strich durch die Rechnung, so wurde er "nur" gesamt Dritter in dieser Saison.

2014 folgte der Umstieg auf Kawasaki und die Hoffnung auf schnellere Rundenzeiten. Doch mit diversen Defekten und Problemen in den ersten Rennen waren seine Titelchancen dahin. Trotzdem konnte er drei Siege einfahren was sein Potenzial deutlich gezeigt hat. Gleichzeitig konnte er seinen ersten Start in der IDM-Supersport 600 in Hockenheim realisieren und sich dort mit Platz 10 im ersten Rennen ordentlich aus der Affäre ziehen.

2015 war sein Jahr in der Schweizermeisterschaft. In den ersten acht Rennen konnte er Sieben Siege in Folge feiern und wurde überlegen Schweizermeister, ohne die letzten Rennen zu bestreiten. An diesem Wochenende war er wieder am Hockenheimring, wo er an der IDM teilnahm. Mit guten Rundenzeiten aber undankbaren Plätzen konnte er seine Erwartungen nicht erfüllen. Unverschuldeter Sturz im ersten und Platz 14 mit technischen Problemen im zweiten Rennen waren seine Ausbeute.

2016 konnte er sich einen kleinen Traum verwirklichen, in dem er die komplette Saison in der IDM-SSP600 fuhr. Drei siebte Plätze waren seine beste Ausbeute. Er hatte sich aber mehr vorgenommen da er auch knapp aus den Top10 der Gesammtwerung fiel. Er hat ausgerechnet in Assen, wo er immer sehr schnell war, zwei Nuller durch Technischen defekt hinnehmen müssen.

Da seine 600er in die Jahre gekommen war (Jg09.) wollte er unbedingt ein neues Motorrad auf die Saison 2017. Auf den letzten Drücker konnte er die finanziellen Mittel zusammenkratzen und sich für den kostengünstigen GSX-R Cup in Deutschland einschreiben. Mit dabei war auch eine nagelneue Suzuki GSX-R1000. Das Ziel waren ganz klar die Top3. Mit guten Platzierungen und jeder Menge Podestplätze konnte er bis zum letzen Wochenende um den Titel kämpfen. Leider hat es bekanntlich nicht ganz gereicht...